AVIVO CH hat zwei neue CO-Präsidentinnen

Quelle: VASOS Newsletter – Ausgabe: 06-07-2024 Datum: 27.06.2024

Engagierte Co-Präsidentinnen, die für alle Kämpfe zugunsten von Rentner:innen, Menschen mit Behinderungen, Witwen und Waisen bereit sind

AVIVO Schweiz

Eine politische und freundschaftliche Komplizenschaft von über 20 Jahren – davon 11 Jahre gemeinsam im Staatsrat des Kantons Waadt – bereitete uns auf die Herausforderung vor, die Nachfolge von Christiane Jaquet-Berger, der ikonischen Präsidentin von AVIVO Schweiz, anzutreten. Weiterlesen

Abstimmungen vom 9. Juni 2024

Eidgenossenschaft:

a) Volksinitiative vom 23. Januar 2020 «Maximal 10 % des Einkommens für die
Krankenkassenprämien (Prämien-Entlastungs-Initiative)»
                                                       JA

Bei den Krankenkassenprämien braucht es dringend Lösungen, denn in den letzten zwanzig Weiterlesen

Medienmitteilung zur Delegiertenversammlung vom 22.4.24 der AVIVO Schweiz in Zürich

Generationenwechsel in der AVIVO Schweiz:
Unser Kampf für die Rechte der Rentnerinnen und Renter wird weitergeführt.

An der Delegiertenversammlung der AVIVO Schweiz vom 22. April 2024 in Zürich trat unsere langjährige Präsidentin, Christiane Jaquet-Berger, von ihrem Amt zurück. Wir verneigen uns vor der scheidenden Präsidentin und danken ihr für ihr wunderbares soziales und politisches Engagement im Interesse von uns älteren Menschen.

Als Nachfolge wurde ein Co-Präsidium mit Béatrice Métraux (Regierungsrätin Kanton Waadt 2012 – 2022) und Anne-Catherine Lyon (Regierungsrätin Kanton Waadt 2002 – 2017) gewählt. Wir sind froh über diese Wahl, denn die beiden Frauen bringen grosse persönliche sowie berufliche Kenntnisse und Erfahrungen in politischen, kulturellen und sozialen Themen für ihre zukünftigen Aktivitäten bei AVIVO mit.

Bereits am 9. Juni steht die Abstimmung über die Prämienentlastungs-Initiative an, für die wir klar JA stimmen. Ebenso klar lehnen wir die Kostenbremse-Initiative ab, weil deren Annahme unweigerlich zu einer Zweiklassenmedizin führen würde.

13. AHV-Rente: 58,24% sagen Ja. Die AHV wurde gestärkt.

Ein historischer Sieg für die Rentnerinnen und Rentner!
Dieser Sonntag, 3. März 2024, wird allen in Erinnerung bleiben als Zeichen einer Schweiz, die
Solidarität und Respekt für ihre Alten zeigt. Einmal mehr konnte die Stimmbevölkerung die AHV
und ihr vorbildliches System verteidigen. Eine Mehrheit der Stimmenden zeigte sich sensibel für
die sachlichen Argumente der Befürworterinnen und Befürworter der Initiative zugunsten der
13. AHV Rente. Es ist auch ein Sieg des grossen Einsatzes unserer 31 regionalen und lokalen
Sektionen und ihrer 20’000 Mitglieder, denen wir dafür herzlich danken. Die AVIVO Schweiz
kämpft seit ihrer Gründung vor 76 Jahren für existenzsichernde Renten und wird diesen Kampf
entschlossen weiterführen.
Der Vorstand der AVIVO Schweiz freut sich sehr über die Abstimmungsergebnisse der beiden
Initiativen. Wir möchten unsere grosse Genugtuung über dieses Votum der Vernunft zum
Ausdruck bringen. Die vielen Millionen Franken, welche die Gegnerinnen und Gegner zur
Verfügung hatten, um ihre trügerischen Argumente und Lügen zu verbreiten, haben nichts
genützt. Das Abstimmungsergebnis zeigt auch deutlich, dass die zahlreichen Versuche, eine
Kluft zwischen den Generationen zu schlagen, vergeblich waren. Ganz im Gegenteil haben sich
viele junge Menschen mit ihren Eltern und Grosseltern solidarisiert.
Dieser Sieg bildet eine solide Grundlage, um mit unserer Arbeit zur Verteidigung der Interessen
der Rentnerinnen und Rentner entschlossen weiterzufahren. Der Verfassungsartikel, der
existenzsichernde AHV Renten fordert, ist immer noch nicht umgesetzt. Die Absicht, die
Ergänzungsleistungen zu schmälern, besteht weiterhin. Wir werden uns entschieden
gegen einen weiteren Abbau der Ergänzungsleistungen wehren und einen leichteren Zugang zu
diesem garantierten Recht fordern.

Christiane Jaquet Berger, Präsidentin AVIVO SCHWEIZ
und die Sektionspräsidentinnen und -präsidenten:
Ueli Leuenberger, Genf, Béatrice Métraux, Waadt, Claude Alain Kleiner, Neuchâtel,
Martin Rothenbühler, Bern, Nelly Courcoulas, Biel und Umgebung, Nick Bramley, Basel,
Peter Flubacher, Basel, Olivier Daucourt, Jura, Gérard Mittaz, Wallis, André Eisenstein, Zürich.