Archiv der Kategorie: Soziales

Zürich will altersfreundlich werden

Die Auftaktkonferenz zur neuen städtischen Altersstrategie.

 Wie Stadtrat Andreas Hauri die neue Altersstrategie anpackt, ist vielversprechend. Er zieht uns, die Stadtbevölkerung, in das Evaluationsverfahren mit ein. Ende Mai versammelten sich dafür 200 ausgewählte Personen von Zürich und Vertretende aus Ämtern, Gremien, Parteien und Organisationen in Altstetten. Sie sollen mitmachen bei der Erarbeitung der Strategie-Ziele. 200 Personen, die mitreden. Wie soll das gehen?

Doch die  sogenannte Auftaktkonferenz ist perfekt organisiert. Weiterlesen

Ansprache von Marco Medici an der Vormaifeier 2019

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen

 

Auch für die AVIVO ist der Frauenstreik ein wichtiges Thema. Viele unserer Mitglieder waren schon beim ersten Frauenstreik mit dabei, viele werden auch am 14. Juni wieder mit dabei sein.

Endlich, Ende März kam die Reform über die Ergän­zungsleistungen zu einem Abschluss. Im Parlament gab es keine Gegenstimmen, die Linke hat sich enthalten.

Man erinnert sich: Im Jahre 2014 kam der Bundesrat mit einer Vorlage, die die überfällige Anpassung der anrechen­baren Mietzinse an die seit dem Jahre 2000 aufgelaufene Teuerung, bringen sollte.

Im Jahre 2015 präsentierte der Bundesrat eine Vorlage, die bei den Ergänzungsleistungen gewisse «technische» An­passungen vorsahen. Der Bundesrat betonte, das Niveau der Ergänzungsleistungen würde nicht angetastet, die Re­form bringe einen «Erhalt des Leistungsniveaus» der EL. Immerhin waren «Entlastungen» sprich Einsparungen von 150 bis 170 Millionen vorgesehen.

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Medienmitteilung zur geplanten Erhöhung der Krankenkasse-Franchise

Die AVIVO Schweiz, Vereinigung zur Verteidigung der Interessen der Rentnerinnen und Rentner, unterstützt das angekündigte Referendum gegen die Erhöhung der Krankenkassenfranchisen.  Diese unsoziale Massnahme, die die alten Menschen sehr direkt trifft, muss bekämpft werden.

AVIVO Schweiz
Marco Medici – Vizepräsident
079 636 95 32

Zürich, 5. März 2019

Resolution

Die Delegiertenversammlung der AVIVO Schweiz vom 17. Mai 2018 verabschiedete folgende Resolution:

 

Finger weg von unseren Sozialversicherungen!

Die AVIVO Schweiz ist zornig

  • über die massiven linearen Kürzungen der Sozialhilfe, wie sie in den Kantonen Luzern, Bern, Basel-Landschaft und Aar­gau vorgenommen wurden oder noch vor­genommen werden sollen,
  • über die Absicht des Nationalrates, die Ergänzungsleistun­gen zu kürzen,
  • über die Kultur des allge­meinen Misstrauens gegenüber Versicher­ten, welche dazu führte, ein Gesetz zur Überwachung von Versicherten zu verab­schieden, und
  • über die fortlaufenden Sen­kungen der Renten aus der Zweiten Säule (Berufliche Vorsorge).

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Ansprache von Marco Medici (AVIVO) zur 1.Mai-Vorfeier vom 30. April 2018 im Volkshaus Zürich

Liebe Genossinnen und Genossen

Seit der 1.-Mai-Feier 2014 berichte ich hier von einem Dauer­thema, der Rentenreform. Diese hat man am 24. September 2017 nicht unter Dach und Fach bringen können, die Reform wurde vom Volk abgelehnt.

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Medienmitteilung (Krankenkassenprämien)

Die vom Bundesrat am 11. April beschlossene Senkung der Kranken­kassenprämien für junge Erwachsene bis 25 Jahren zu Lasten der älte­ren Bevölkerung ist ein Schritt Richtung Entsolidarisierung zwischen den Generationen. Die AVIVO, eine Vereinigung zur Verteidigung der Rentnerinnen und Rentner, lehnt diese Massnahme ab, da sie in die falsche Richtung geht.

Medienmitteilung zu den Nationalratsbeschlüssen betr. Ergänzungsleistungen

Die AVIVO, eine Vereinigung zur Verteidigung der Interessen der Rentnerinnen und Rentner, ist entsetzt über die Beschlüsse des Nationalrates zur EL-Reform.

Sie überlegt sich, zusammen mit anderen Organisationen das Referendum gegen diese Beschlüsse zu ergreifen. Dass die anrechenbaren Mietzinse praktisch auf der Höhe von 2001 bleiben sollen, ist inakzeptabel. Aber auch die Kürzungen im Bereich Kinder und Vermögen wollen wir nicht schlucken. Kurzsichtig ist auch der Entscheid, die Wohnform des betreuten Wohnens nicht zu unterstützen.

Gleichzeitig erlaubt der Nationalrat den Vorbezug des Kapitals, will aber den Antragstellern für eine Zusatzleistung diese um 10% kürzen, wenn das vorbezogene Kapital verbraucht ist.

Wir appellieren an den Ständerat, bei seinen Entscheiden zu bleiben.

Medienmitteilung zum Pflegeurlaub

Fortschrittliche Arbeitgeberinnen wie Microsoft und Google  gewähren ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht nur einen längeren Mutterschaftsurlaub und einen Vaterschaftsurlaub sondern auch einen bezahlten Pflegeurlaub von bis zu 4 Wochen pro Jahr.

Die AVIVO. eine Vereinigung zur Verteidigung der Interessen der Rentnerinnen und Rentnern, begrüsst diese Entwicklung und fordert eine entsprechende gesetzliche Regelung für alle Arbeitnehmenden. Die Pflege auch gerade älterer Menschen ist eine gesellschaftliche Pflicht und muss unbedingt generell ermöglicht werden.

AVIVO Zürich

Marco Medici, Präsident