Volksabstimmungen vom 23.September 2018

Die AVIVO-Schweiz verteidigt den Umweltschutz und unterstützt die Landwirte und den Erhalt von landwirtschaftlichen Betrieben in unserem Land. Sie verteidigt das Recht der Konsumenten zu wissen was sie essen und auf bester Qualität der Nahrungsmittel zu bestehen.

Deshalb empfiehlt sie folgende Abstimmungsparolen:

Ja zur Volksinitiative «Für gesunde sowie umweltfreundliche und fair hergestellte Lebensmittel (Fair-Food-Initiative)»

Ja zur Volksinitiative «Für Ernährungssouveränität. Die Landwirtschaft betrifft uns alle»

und

Ja zum Bundesbeschluss über die Velowege sowie die Fuss- und Wanderwege (direkter Gegenentwurf zur Volksinitiative «Zur Förderung der Velo- Fuss- und Wanderwege»)

Diese Initiative ebnet den Weg für eine sanfte Mobilität, verbunden mit Regeln, die ein harmonisches Nebeneinander von Velofahrern und Fussgängern gewährleisten.

Resolution

Die Delegiertenversammlung der AVIVO Schweiz vom 17. Mai 2018 verabschiedete folgende Resolution:

 

Finger weg von unseren Sozialversicherungen!

Die AVIVO Schweiz ist zornig

  • über die massiven linearen Kürzungen der Sozialhilfe, wie sie in den Kantonen Luzern, Bern, Basel-Landschaft und Aar­gau vorgenommen wurden oder noch vor­genommen werden sollen,
  • über die Absicht des Nationalrates, die Ergänzungsleistun­gen zu kürzen,
  • über die Kultur des allge­meinen Misstrauens gegenüber Versicher­ten, welche dazu führte, ein Gesetz zur Überwachung von Versicherten zu verab­schieden, und
  • über die fortlaufenden Sen­kungen der Renten aus der Zweiten Säule (Berufliche Vorsorge).

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Ansprache von Marco Medici (AVIVO) zur 1.Mai-Vorfeier vom 30. April 2018 im Volkshaus Zürich

Liebe Genossinnen und Genossen

Seit der 1.-Mai-Feier 2014 berichte ich hier von einem Dauer­thema, der Rentenreform. Diese hat man am 24. September 2017 nicht unter Dach und Fach bringen können, die Reform wurde vom Volk abgelehnt.

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Medienmitteilung (Krankenkassenprämien)

Die vom Bundesrat am 11. April beschlossene Senkung der Kranken­kassenprämien für junge Erwachsene bis 25 Jahren zu Lasten der älte­ren Bevölkerung ist ein Schritt Richtung Entsolidarisierung zwischen den Generationen. Die AVIVO, eine Vereinigung zur Verteidigung der Rentnerinnen und Rentner, lehnt diese Massnahme ab, da sie in die falsche Richtung geht.

Generalversammlung vom 14.3.2018

Die GV  2018 stand im Zeichen der Solidarität mit den weniger Begüterten. Es kommt immer wieder vor, dass Avivo-Mitglieder nicht an Ausflügen oder kulturellen Veranstaltungen teilnehmen können, weil sie ein zu kleines Einkommen haben. Dies soll sich ändern. In Zukunft kann unkompliziert bei den Veranstaltern eine Kostenbeteiligung durch die Avivo angefragt werden.
Erstmals wurde ein Ehrenmitglied ernannt. Es ist dies: Hanspeter Huber, Vize-Präsident der Avivo und Leiter des ABC-Dienstes, der die Administration für die Avivo macht.

Präsident, Aktuarin und Kassier leiten durch die GV.

 

Medienmitteilung zu den Nationalratsbeschlüssen betr. Ergänzungsleistungen

Die AVIVO, eine Vereinigung zur Verteidigung der Interessen der Rentnerinnen und Rentner, ist entsetzt über die Beschlüsse des Nationalrates zur EL-Reform.

Sie überlegt sich, zusammen mit anderen Organisationen das Referendum gegen diese Beschlüsse zu ergreifen. Dass die anrechenbaren Mietzinse praktisch auf der Höhe von 2001 bleiben sollen, ist inakzeptabel. Aber auch die Kürzungen im Bereich Kinder und Vermögen wollen wir nicht schlucken. Kurzsichtig ist auch der Entscheid, die Wohnform des betreuten Wohnens nicht zu unterstützen.

Gleichzeitig erlaubt der Nationalrat den Vorbezug des Kapitals, will aber den Antragstellern für eine Zusatzleistung diese um 10% kürzen, wenn das vorbezogene Kapital verbraucht ist.

Wir appellieren an den Ständerat, bei seinen Entscheiden zu bleiben.

Medienmitteilung zum Pflegeurlaub

Fortschrittliche Arbeitgeberinnen wie Microsoft und Google  gewähren ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht nur einen längeren Mutterschaftsurlaub und einen Vaterschaftsurlaub sondern auch einen bezahlten Pflegeurlaub von bis zu 4 Wochen pro Jahr.

Die AVIVO. eine Vereinigung zur Verteidigung der Interessen der Rentnerinnen und Rentnern, begrüsst diese Entwicklung und fordert eine entsprechende gesetzliche Regelung für alle Arbeitnehmenden. Die Pflege auch gerade älterer Menschen ist eine gesellschaftliche Pflicht und muss unbedingt generell ermöglicht werden.

AVIVO Zürich

Marco Medici, Präsident